Digitale 1- und 3-phasen Energiezähler

Digitale Stromzähler bei EMU kaufen: Energieeffizienz neu gedacht

Zur effizienten Energiegewinnung gehört auch die Messung. Denn jedes Unternehmen und jeder Privathaushalt braucht einen möglichst genauen Überblick über die anfallenden Kosten. Die digitalen Stromzähler, die EMU Metering bereits vor über 30 Jahren entwickelt hat, legen den Stromverbrauch jedes Standortes Ihrer Firma sowie des Eigen- oder Ferienheims offen. Wo können Energiekosten optimiert und bestenfalls gesenkt werden? Mit einem Zähler von EMU führen Sie die Energiewende für Ihren Betrieb oder Privathaushalt herbei. Wir erläutern Ihnen die wichtigsten Details rund um digitale Stromzähler und standortübergreifendes Energiemanagement.

Das Wichtigste zu modernen Stromzählern in Kürze

  • Wir unterscheiden zwischen 1-phasen-Wechselstromzählern, 3-phasen-Drehstromzählern zum Direktanschließen und 3-phasen-Messwandlerzähler für eine indirekte Messung mittels Stromwandler.
  • Für die Fernauslesung gibt es unterschiedliche Schnittstellen zur Zählerauslesung: M-Bus (2-Draht-Verbindung) sowie die TCP/IP-Verbindung über das LAN-Netzwerk oder die sogenannte LoRa-Schnittstelle – LoRa steht für Long Range.
  • Mithilfe von Tasten können Sie Ihren digitalen Stromzähler ganz einfach konfigurieren. Beispielsweise kann bei Messwandler-Energiezählern das Stromwandler-Verhältnis bei Energiezählern von EMU Metering mehrmals konfiguriert werden.
  • Die modernen Zähler von EMU sind mehrtariffähig. Der EMU Allrounder verfügt über die Möglichkeit, zwischen Tages- und Nachttarif zu wechseln. Das geschieht dank einer 230-Volt-Tarifschaltung.

Energiezähler Fernauslesung

Damit Sie Ihren Stromverbrauch jederzeit im Blick haben, muss die Zählung transparent sein. Je nachvollziehbarer der Verbrauch ist, umso mehr Potenzial haben Sie für Einsparungen.

Dank der unterschiedlichen Ausleseschnittstellen der Energiezähler können Messwerte innerhalb von Sekunden übertragen werden: Wir zeigen Ihnen die Vorteile von M-Bus- und LoRa-Schnittstellen.


Fernauslesung eines Stromzählers mittels M-Bus-Schnittstelle

Diese Ausleseschnittstelle punktet insbesondere mit der Einfachheit ihrer Verdrahtung – und macht sie entsprechend für die Datenerfassung von Wohngebäuden sowie dem Energiemanagement nach ISO 50001 in Unternehmen interessant. M-Bus-Schnittstellen gibt es in

  • Stromzählern,
  • Wasserzählern,
  • Wärmezählern und
  • Gaszählern.

Bis zu 250 Stromzähler mit einer M-Bus-Schnittstelle können an einen Datenlogger wie dem EMU M-Bus Center angeschlossen werden und im Viertelstundentakt ausgelesen werden.

Funkauslesung mithilfe eines LoRa-Stromzählers

Mit einer LoRa-Schnittstelle ausgestattete Stromzähler ermöglichen das Übertragen von Daten, wie Stromverbräuche oder ähnliches, über lange Distanzen. Im Bereich der Energiedatenerfassung eignen sich LoRa-fähige Energiezähler, wenn die Messstelle weit abgelegen ist oder der Zähler nicht per M-Bus oder TCP/IP verkabelt werden kann.

Auf diesem Gebiet erweist EMU sich als Pionier: Das Unternehmen entwickelte den weltweit ersten digitalen Stromzähler mit LoRa-Schnittstelle.

Systemlösung bestehend aus Energiezähler und M-Bus Datenlogger in Österreich

Digitale Stromzähler: Ein kleiner Exkurs in die Welt der modernen Messeinrichtungen

Beim Ablesen von Verbraucherdaten können Sie auf dem Ziffernblatt des Stromzählers zwei Stromstärken ablesen: den Nennstrom und den Grenzstrom.

Der Nennstrom gibt Auskunft über das interne Messsystem und beeinflusst die Zulassung und den Anlaufstrom des Zählers.

Mit dem Begriff Grenzstrom wird der höchste Strom bezeichnet, bei dem der digitale Stromzähler die Genauigkeitsanforderungen der Europäischen Norm EN 50470-1 erfüllt. Wird der Wert des Grenzstroms überschritten, entsteht ein Messfehler. Je höher die Überschreitung des Grenzstromwertes, umso größer ist die fehlerhafte Messung. Die Stromzähler sind für eine Dauerbelastung bei Grenzstrom ausgelegt.

Der dritte wichtige Wert ist der sogenannte Anlaufstrom. Er fließt unmittelbar nach dem Einschalten eines elektrischen Verbrauchers und gibt Auskunft darüber, wie viel Energie vor dem Beginn der eigentlichen Messung bezogen werden kann. Durch einen Softstarter bzw. Einschaltstrombegrenzer kann der Anlaufstrom, der auch als Einschaltstrom bezeichnet wird, begrenzt oder ganz vermieden werden.

Zusätzlich gibt es bei digitalen Zählern 3 sogenannte Genauigkeitsklassen. Diese sind nach MID klassifiziert und beschreiben die maximal zulässigen Abweichungen:

  • Genauigkeitsklasse A: maximal 2 % Abweichung nach oben oder unten
  • Genauigkeitsklasse B: maximal 1 % Abweichung nach oben oder unten
  • Genauigkeitsklasse C: maximal 0,5 % Abweichung nach oben oder unten

Smart Meter gleich digitaler Stromzähler?

Nein, hier gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Energiemessern. Der moderne Stromzähler ermittelt den Verbrauch mithilfe digitaler Technik und stellt diesen auf einer Anzeige in Ziffern dar. Anders als analoge bzw. Ferraris-Geräte speichern moderne Zähler auch Tagesverbrauchswerte. Stromkunden bekommen so einen besseren Überblick über ihre Tages-, Wochen- oder Monatsverbräuche. Der Jahresverbrauch muss nach wie vor zu einem bestimmten Datum abgelesen und dem Netzbetreiber mitgeteilt werden.

Ein intelligentes Messsystem oder Smart Meter vereint den digitalen Stromzähler und ein Kommunikationsmodul. Das Modul – auch als Smart Meter Gateway bezeichnet – übermittelt die Daten der Verbraucher in Echtzeit an den Messstellenbetreiber. Hier muss der Stromverbrauch nicht mehr jährlich abgelesen werden. Zusätzlich ermöglicht das Kommunikationsmodul die Anbindung des digitalen Zählers an die Website des Stromversorgers. Auf diese Weise können Sie Ihren Verbrauch umfangreich analysieren und auswerten. Intelligente Messsysteme können außerdem an ein Smart-Home-Netzwerk angeschlossen werden. Je nach aktuellem Verbrauch können intelligente Geräte dann per App ein- oder ausgeschaltet werden.

Analoge Energiezähler © Pixabay.com

Vorteile von digitalen Energiezählern

Digitale Stromzähler überzeugen vor allen Dingen mit diesem Vorteil: Unterschiedliche Messwerte und Berechnungsgrundlagen sind jederzeit und schnell verfügbar. Neben dem Zählerstand in Kilowattstunden (kWh) übermitteln die Zähler über eine Fernausleseschnittstelle Werte von Strömen, Leistungen, Leistungsfaktor und Spannungen. Dank des – in einigen Modellen – integrierten Zählerstandspeichers werden in 15-minütigen Intervallen zusätzliche Messungen vorgenommen. Auf diese Weise gehen Messdaten nicht verloren und werden direkt im digitalen Stromzähler gespeichert.


Einbau und Inbetriebnahme Ihres digitalen Stromzählers

Wie werden moderne Energiezähler richtig eingebaut?

Die digitalen Stromzähler von EMU sind lageunabhängig einbaubar. Sie sind für den Einbau mit einer Hutschiene nach DIN EN 50022 ausgelegt.

Wichtige Hinweise: Lassen Sie den modernen Zähler nur durch eine qualifizierte Elektrofachkraft einbauen. Betreiben Sie Stromwandler nicht offen – es können hohe Spannungen auftreten, die für Personen und Gegenstände gleichermaßen gefährlich sind. Bei der Montage, Installation sowie beim Wechseln des Zählers müssen sämtliche Leiter spannungsfrei sein, an die der digitale Stromzähler angeschlossen ist. Beim Berühren unter Spannung stehender Teile besteht Lebensgefahr!

Halten Sie sich stets an die Montagehinweise, sonst drohen Schäden an Messgeräten und Zubehör.


Wie werden die Zähler in Betrieb genommen?

Je nach Modell Ihres digitalen Stromzählers müssen Sie beim ersten Einschalten die wichtigsten Parameter überprüfen:

  • Fließen die jeweiligen Phasenströme in die positive Richtung? Falls nicht, wird das durch ein negatives Vorzeichen angezeigt. Dann sollten Sie die Verdrahtungen für den Ein- und Ausgang tauschen.
  • Ist beim Wandlerzähler die korrekte Phasenspannung angeschlossen? Wenn ja, wird das auf dem Display durch die Anzeige L123 bestätigt.
  • Sind Adresse und Baudrate (Symbolrate) bei der Zählerfernauslesung korrekt? Die Adresse der M-Bus-Schnittstelle entspricht der Seriennummer. Die Stromzähler von EMU sind ab Werk auf 2.400 Baud eingestellt.

MID-geeichte, digitale Stromzähler zur leichteren Verrechnung

Die 1-phasen- und 3-phasen-Energiezähler von EMU sind nach den Modulen B und D der Measuring Instrument Directive (MID) geprüft und zugelassen. Durch die zusätzliche Zertifizierung nach Modul D (Qualitätsmanagement-System für die Herstellung und Endprüfung) können alle Energiezähler von EMU ab Werk für sämtliche Verrechnungszwecke innerhalb der EU eingesetzt werden. Sowohl die EMU Electronic AG (Hersteller) als auch die EMU Metering GmbH (Vertreiber) sind nach ISO 9001 zertifiziert.

In Deutschland beträgt die Eichgültigkeit eines digitalen Stromzählers 8 Jahre. Danach muss das Gerät entweder erneut geeicht oder ausgetauscht werden.

Digitale Stromzähler – Die EMU Metering GmbH hilft Ihnen

Wenn Sie sich für einen modernen Zähler von EMU entscheiden, holen Sie sich ein professionelles Mess- und Auswertungssystem ins Haus. Bei der Produktion setzen wir auf neue Fertigungstechniken und kompetente Zulieferer. Ob digitaler Stromzähler oder Smart Meter: Alle Geräte unterliegen strengen Prüfverfahren und Genauigkeitsmessungen.

Vom brandneuen Produkt über aktuelle Trends bis hin zu ausgeklügelten Projekten helfen Ihnen die Ansprechpartner von EMU jederzeit. Nicht nur von, sondern mit uns erhalten Sie das Werkzeug, um aus Ihrem Strom das Maximum herauszuholen.

Bei Bedarf bietet EMU außerdem Schulungen an. Innerhalb eines Tages vermitteln wir Ihnen unser Wissen aus der Messtechnik sowie über Auswertesysteme. Sie erhalten umfassendes Hintergrundwissen über den Aufbau und die Funktionsweise von digitalen Stromzählern. Außerdem werden Anwendungsbeispiele aus der Praxis besprochen.

Vom kleinen bis zum Großprojekt konfigurieren wir sämtliche Produkte ganz nach Ihren Anforderungen. M-Bus-Adressierungen, IP-Adressen oder Stromwandler-Verhältnisse? EMU lässt Sie nicht im Regen stehen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Systemlösung für Energiezähler – Auslesung und Energiemanagement nach ISO 50001

Gerade große Unternehmen, die zahlreiche Standorte haben, verwenden oft eine Vielzahl unterschiedlicher Energieträger sowie eine breite Palette an Messgeräten, Netzen und Datenquellen. Die Daten aus all diesen Quellen müssen zentral aufbereitet werden – eine hochflexible und leistungsfähige Plattform wird benötigt.