

ZEV-Modelle in der Schweiz: Eigenverbrauchsgemeinschaften optimal abrechnen
Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) hat sich in der Schweiz als Erfolgsmodell etabliert, um lokal produzierten Solarstrom direkt vor Ort zu nutzen. Mit dem neuen Energiegesetz (Mantelerlass) werden die Möglichkeiten ab 2025/2026 noch vielfältiger. Für Immobilienverwaltungen, Planer und Installateure ist es entscheidend, die Modelle und vor allem die Anforderungen an eine korrekte Abrechnung zu kennen. Wir geben Ihnen den Überblick.
- Was ist ein ZEV und welche Modelle gibt es?
- Die Vorteile: Warum sich eine Eigenverbrauchsgemeinschaft lohnt
- Die Herausforderung: Eine präzise und faire Abrechnung
- Die Lösung: ZEV-Abrechnung mit EMU Metering
- Fazit: ZEV als Chance für die Energiezukunft
Was ist ein ZEV und welche Modelle gibt es?
Eine Eigenverbrauchsgemeinschaft ermöglicht es mehreren Parteien, den Strom einer gemeinsamen Photovoltaikanlage zu nutzen. Das spart Netzkosten und macht die Solaranlage rentabler. Bisher war dies als klassischer ZEV auf ein oder mehrere benachbarte Grundstücke beschränkt. Das neue Energiegesetz erweitert die Möglichkeiten erheblich:
- ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch): Das bewährte Modell für Liegenschaften mit einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt. Ideal für Mehrfamilienhäuser und Überbauungen.
- vZEV (virtueller ZEV, ab 2025): Erlaubt den Zusammenschluss über das öffentliche Netz hinweg, was den Kreis potenzieller Teilnehmer deutlich erweitert.
- LEG (Lokale Elektrizitätsgemeinschaft, ab 2026): Ermöglicht den Zusammenschluss innerhalb von Gemeindegrenzen und bietet ein reduziertes Netznutzungsentgelt, was die Wirtschaftlichkeit weiter steigert.
Die Vorteile: Warum sich eine Eigenverbrauchsgemeinschaft lohnt
Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch bietet handfeste Vorteile für alle Beteiligten. Der lokal produzierte Solarstrom muss nicht ins Netz eingespeist werden, sondern wird direkt von den Bewohnern und Gewerbetreibenden vor Ort verbraucht. Das erhöht den Eigenverbrauchsanteil und senkt die Stromrechnung für alle, da teure Netznutzungsgebühren und Abgaben für den intern genutzten Strom entfallen. Zudem wird die Investition in die Solaranlage deutlich schneller rentabel.
Die Herausforderung: Eine präzise und faire Abrechnung
So attraktiv die Modelle sind, die Abrechnung birgt Komplexität. Das Gesetz schreibt eine verbrauchsabhängige und transparente Abrechnung vor, die in der Regel auf 15-Minuten-Messwerten basiert. Der ZEV-Verantwortliche muss den gesamten Energiebezug (Solarstrom und Netzstrom) sowie den individuellen Verbrauch jeder einzelnen Partei exakt erfassen und fair aufteilen. Ohne eine professionelle Messinfrastruktur und eine zuverlässige Abrechnungslösung ist dies kaum zu bewältigen.
Die Lösung: ZEV-Abrechnung mit EMU Metering
Genau hier setzt EMU Metering an. Als Schweizer Spezialist für Energiedatenerfassung bieten wir die perfekte Hardware-Grundlage für eine gesetzeskonforme und einfache ZEV-Abrechnung. Unsere MID- und METAS-zertifizierten Energiezähler erfassen den Verbrauch jeder Partei präzise und zuverlässig. Über Schnittstellen wie M-Bus, Modbus oder LoRaWAN werden die Daten von unseren Datenloggern zentral gesammelt.
Diese aufbereiteten und exakten Verbrauchsdaten können nahtlos an verschiedene ZEV-Abrechnungssoftwares von unseren Partnern übergeben werden. So stellen Sie als Immobilienverwaltung oder Planer eine transparente, faire und vollautomatische Abrechnung sicher und minimieren Ihren administrativen Aufwand.
Fazit: ZEV als Chance für die Energiezukunft
Die neuen ZEV-Modelle sind ein wichtiger Schritt für die Energiewende in der Schweiz. Sie fördern den Ausbau der Photovoltaik und ermöglichen eine dezentrale, kostengünstige und nachhaltige Energieversorgung. Mit der richtigen Planung und der passenden Messtechnik von EMU Metering wird die Umsetzung und Abrechnung Ihrer Eigenverbrauchsgemeinschaft zum Erfolg. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung zu Ihrer ZEV-Lösung.